Aldi Süd hat eine Minderheitsbeteiligung an der philippinischen Discounterkette Dali erworben und damit einen weiteren Schritt in seiner Expansion in Asien unternommen, wo die Präsenz des Konzerns bisher im Wesentlichen auf China konzentriert war.
Der Wert der Transaktion und die genaue Höhe der erworbenen Beteiligung wurden nicht bekannt gegeben. Dali wird weiterhin vom bestehenden lokalen Team geleitet und unabhängig agieren.
Dali hat bereits rund 1.300 Geschäfte.
Die philippinische Kette hat sich zu einem der am schnellsten wachsenden Lebensmitteldiscounter des Landes entwickelt und verfügt derzeit über rund 1.300 Filialen.
Das Konzept weist einige Ähnlichkeiten mit dem traditionellen Aldi-Modell auf, nämlich ein konzentriertes Angebot, vereinfachte Abläufe und einen starken Fokus auf niedrige Preise.
Dali bedient bereits mehr als eine Million Kunden täglich mit einem Angebot, das sich in erster Linie auf Konsumgüter und Artikel des täglichen Bedarfs konzentriert und durch kundennahe Formate und kostengünstige Betriebsstrukturen unterstützt wird.
Aldi sieht Potenzial für Rabatte auf den Philippinen.
Für Aldi stellt der Erwerb einer Beteiligung an Dali eine strategische Investition in ein Unternehmen dar, dessen Geschäftsmodell dem eigenen Discount -Konzept stark ähnelt . Der deutsche Konzern beabsichtigt, Know-how einzubringen und die nächste Expansionsphase der Kette zu unterstützen, ohne jedoch direkt die Geschäftsführung zu übernehmen.
Laut Marcus Almeling, CFO von Aldi Süd, ist der philippinische Markt ein dynamischer Markt mit hoher Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Lebensmitteln zu niedrigen Preisen.
Die Transaktion gewinnt an Bedeutung, da Aldi Süd auf dem asiatischen Kontinent noch relativ wenig vertreten ist. Der Konzern betreibt weltweit rund 7.500 Filialen, war bisher aber nur in China aktiv, wo er etwa 90 Niederlassungen hat.
Der indirekte Markteintritt auf den Philippinen ermöglicht es dem Unternehmen, einen anderen Weg als das organische Wachstum, das in anderen Märkten verfolgt wird, zu erproben: die Investition in einen bereits etablierten lokalen Betreiber mit beträchtlicher Größe und Marktkenntnis.







